Auch wenn eine Reise noch so gut geplant ist und ein kompetenter, vertrauenswürdiger Begleiter ausgewählt wurde, gibt es einige Verhaltensweisen im Umgang mit Geld, welche einen grossen Unterschied ausmachen können. Einige Verhaltensweisen, die Sie im Umgang mit Ihrem Geld berücksichtigen sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

 

Geben Sie weniger aus, als Sie einnehmen:

So banal es auch klingen mag, aber genau das ist der entscheidende Grundsatz! Es ist nicht relevant, was Sie verdienen, sondern was Sie behalten. Seien Sie bedacht darauf, dass Ihre Ausgaben stets unter den Einnahmen liegen.

 

Teilen Sie Ihre Einkünfte in Zweck-Konten auf:

Definieren Sie bei Ihrer Bank unterschiedliche Konten und geben diesen Namen, je nach angedachter Verwendung, z.B. Ferien, Auto, ICH, Reserve oder Versicherungen. Überweisen Sie immer gleich, nachdem Sie Ihr Einkommen erhalten, die definierten monatlichen Beträge auf Zweck-Konten.

Stellen Sie möglichst sämtliche Prämienzahlungen für Versicherungen auf Jahresprämien um. Sie sparen so ganz erheblich durch den Wegfall von Ratenzuschlägen und haben die Zahlungen immer pünktlich im Griff!

 

Kaufen Sie nur, was Sie sofort bezahlen können:

Wiederstehen Sie dem unmittelbaren Ausgabereflex, wenn Sie etwas Schönes sehen! Fragen Sie sich immer, ob Sie das, was Sie da gerade erwerben wollen, auch wirklich jetzt benötigen. Oft ist es so, wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat, relativiert sich die Bedeutung. Schaffen Sie also Abstand zum spontanen Kaufwunsch. Machen Sie jeden Monat Kassensturz und legen Sie einen Teil Ihres Einkommens auf die Seite. Über eine Kontoüberziehung freut sich höchstens die Bank.

 

Vorsicht vor der Überziehungs-Spirale:

Die Null-Linie Ihres Kontos sollte die Grenze Ihrer Ausgaben sein! Zahlen Sie zuerst alle Verpflichtungen und wirtschaften mit dem verbleibenden Betrag. Stehen Sie zu einem finanziellen Engpass, wenn Sie damit konfrontiert sein sollten. Natürlich kann man häufig sein Konto überziehen, aber im Endeffekt kommt Ihnen so eine Ausgabe durch hohe Überziehungs-zinsen teuer zu stehen. Oftmals mündet diese Spirale in die Umwandlung des Negativsaldos zu einem langfristigen Kredit. So gefährden Sie Ihre finanziellen Pläne und all das oftmals nur, weil die Geduld zum Warten gefehlt hat.

 

Bares statt Plastik:

Wer das Geld, welches ihm sprichwörtlich durch die Finger rinnt, auch wirklich fühlt, verhält sich erfahrungsgemäss vernünftiger. Bezahlen Sie also besser immer mit Bargeld, anstatt mit der Kredit- oder EC-Karte. Hinzu kommt, dass sich der Kredit auch schon einmal in einen hochverzinsten Langzeitkredit wandeln kann, wenn man den Saldo der Kreditkarte nicht decken kann.

 

Auch Leasen bringt Sie in die Miesen:

Ach, wie gut dass es Leasing gibt, der Wunsch vom Auto lässt sich sofort verwirklichen…. Schafft jedoch Abhängigkeiten und bringt ein grosses Gefahrenpotenzial für Ihre Finanzplanung.

Leasing ist nur eine andere Art eines Darlehens. Die monatliche Rate beim Leasing ist zwar geringer als bei einem herkömmlichen Kredit, allerdings gehört Ihnen das Fahrzeug am Schluss ja noch nicht einmal. Zudem kann die Verpflichtung Sie in Schwierigkeiten bringen, sollten sich die finanziellen Verhältnisse einmal verändern! Theoretisch müssten Sie noch während Sie die monatlichen Raten für das Leasing bezahlen, nebenbei für das nächste Auto sparen.

 

Schulden sind nicht gleich Schulden:

Differenzieren Sie, ob eine durch Fremdkapital finanzierte Anschaffung an Wert verliert oder an Wert gewinnt. Grundsätzliche sollten Sie Anschaffungen, welche an Wert verlieren (Auto, Möbel, Computer etc.) niemals mit geliehenem (Kredit) Geld tätigen. Anders sieht es aus, wenn es sich um grössere und werthaltige oder gar wertsteigende Investitionen, wie z.B. dem Erwerb einer Liegenschaft, handelt. Es besteht natürlich immer ein gewisses Risiko, aber solange man ein Darlehen auf etwas nimmt, das Wert steigt oder zumindest stabil bleibt, ist es durchaus sinnvoll.

 

Kaufen Sie Vermögenswerte und keine Verbindlichkeiten:

Es gilt der Grundsatz Vermögenswerte kontra Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen, wie z.B. laufende Kosten bei einem Ferienhaus oder einem Boot. Diese gefährden Vermögenswerte oder reduzieren deren Wertentwicklung.

 

Vermögenswerte stellen z.B. Aktien oder vermietete Immobilien dar. Diese Werte sorgen also für einen Geldzuwachs. Fragen Sie sich also bei jeder Anschaffung, in welche Kategorie diese fällt. Welche Verpflichtung ist mit der geplanten Anschaffung bzw. dem Investment verbunden?

 

Mehr bekommen, mehr einsetzen:

Grundsätzlich sollten Sie bei jeder Einkommenserhöhung immer auch gleich einen Teil davon zu Seite legen. Auf diese Art bleibt Ihre Sparquote immer gleich und Sie gewöhnen sich erst gar nicht an das Ausgeben des Mehrbetrages. So machen Sie aus mehr viel mehr, ohne dass Sie auf etwas verzichten.

Denken Sie aber auch an folgendes: 100 Franken Lohnerhöhung sind nur brutto, wohingegen 100 Franken Einsparung auch tatsächlich 100 Franken netto sind. Eines eingesparten Franken ist also mehr Wert als ein Franken Mehrverdienst.

 

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten:

Wenn Sie schon für Ihr Geld arbeiten, dann sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Geld für Sie arbeitet!

Vermehren Sie es durch geschicktes Anlegen und Werden dadurch wohlhabend. Achten Sie dabei jedoch auf etwaige Risiken. Grundsätzlich gilt: Sparen JA, Investieren JEIN, Spekulieren NEIN.

 

Lernen Sie aus den Erfahrungen der Profis:

Die Erfahrung lehrt: Setzen Sie als Normalverdiener auf lange laufende und professionell gemanagte Investmentfonds- damit können Sie auf Dauer die besten Renditen erzielen, auch im Vergleich zum breiten Aktienmarkt.

 

Investieren Sie Ihr Geld nur in Dinge, die Sie auch wirklich verstehen! Wenn Sie eine Anlage nicht verstehen oder der Berater Ihnen die Risiken nicht explizit und nachvollziehbar erklären kann, Finger weg. Grundsätzlich gilt: Ein Renditeversprechen, welches deutlich über den üblichen Marktkonditionen liegt, ist auch mit besonderen Risiken verbunden.

 

Achten Sie bei Ihren Anlagen auch auf die Verfügbarkeit, diese sollte immer zu Ihrer Planung passen! Vermeiden Sie, mit Ausnahme der für die Altersvorsorge vorgesehenen Beträge, auf Anlagen, welche nicht oder schlecht verfügbar sind. Achten Sie auch darauf, ob eventuell Kosten bei der Auflösung einer Anlage entstehen.

 

Sichern Sie Ihr Einkommen:

Solange Sie Ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen können, haben Sie auch ein gesichertes Einkommen. Doch sollten Sie auch dafür Sorge tragen, dass der monatliche Geldzufluss bei Krankheit oder Unfall nicht versiegt. Versicherungen, z.b. gegen die finanziellen Folgen einer Erwerbsunfähigkeit oder Altersarmut, bedeuten für Sie einen garantierten Erhalt des Einkommens.

 

Wir hoffen, dass wir Sie inspirieren konnten und Sie Spass daran finden werden, sich in Zukunft intensiver mit der Planung Ihrer Finanzen auseinander zu setzen. Es freut uns, wenn Sie einen Weg für sich definieren, der Ihnen zu mehr Wohlstand und finanzieller Freiheit verhilft. Nutzen Sie Ihr Wissen im Umgang mit Geld dazu, sich ein erfülltes Leben zu gestalten.

 

Wenn Sie Fragen in Bezug auf Ihren persönlichen Plan für mehr Wohlstand und finanzielle Freiheit haben oder konkrete Informationen über unsere Dienstleistung wünschen. Können Sie uns gerne für ein kostenloses 1. Gespräch kontaktieren.